Viele Augen sehen mehr als nur die eigenen.


Weil Dinge immer von mehreren Seiten beleuchtet werden sollten, wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, unser Projekt AGERTO als ein Mosaik von vielen verschiedenen, facettenreichen Eindrücken und nicht nur als reine Selbstdarstellung kennenzulernen.


Schauen Sie sich um und zögern Sie nicht, Ihren Eintrag im Gästebuch zu hinterlassen. Vielen Dank.


Gästebuch

Kommentare: 4
  • #4

    Tjada Schult (Montag, 10 August 2015 17:43)

    Vielen Dank für die schöne Zeit als Freiwillige bei euch! NGO AGERTO überzeugt als nachhaltige und zukunftsorientierte Organisation - definitiv einen Besuch wert! :)

    Liebe Grüße,
    eure Tjada

  • #3

    Thomas Krahl (Donnerstag, 29 Januar 2015 08:04)

    Ein hervorragendes Projekt, mit Sinn für echte Gemeinschaft.
    Ich freue mich schon euch nächste Woche wiederzusehen und wieder für euch zu arbeiten.

    Beste gRüße,

    Thomas

  • #2

    Lena Diekhans (Dienstag, 08 Mai 2012 08:33)

    AGERTO ist ein beeingruckender Verein, dem viele Jugendliche in Togo ein besseres Leben zu verdanken haben. Ich hatte die Ehre bei einem Besuch der Ausbildungsstätte Anfang 2010 in Kpalimé Messan kennenzulernen und war überwältigt von dem Engagement der jungen Schüler und Ausbilder.
    Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und Unterstützung!
    Eure Lena

  • #1

    Winfried Schröder (Sonntag, 22 April 2012 11:13)

    „AGERTO IST EIN LICHTBLICK“ - das musste ich immer wieder denken, als ich im Maerz 2012 durch Togo gereist bin. Strassenkinder, Jugendliche ohne Perspektive, Maedchen, die in die Prostitution gezwungen werden – all das hat man ja im Hinterkopf, wenn man als Europaeer nach Afrika reist, und manches davon sieht oder ahnt man auch. Zum Beispiel in Lomé, wo mein Sohn Jonas und ich am 8. Maerz ankamen. Dann aber ging es gleich weiter nach Kpalimé. Wir hatten Glueck, dass Messan Amegniho, der Praesident von Agerto, der oft auch in der Agerto-Zweigstelle in Nord-Togo (Awandjelo, Kara) zu tun hat, in diesen Tagen in Kpalimé war. So konnten wir uns von ihm selbst zeigen lassen, was er dort seit Jahren mit unglaublicher Energie und Kreativitaet aufgebaut hat. Angefangen hatte alles damit, dass Messan nach 15 Jahren, in denen er in Wuerzburg als Gerichtsuebersetzer gearbeitet hatte, den Entschluss fasste, etwas fuer die Menschen in dem Land zu tun, aus der er kommt. Er liess sich pensionieren und investierte seine Kraft, seine Ideen und seine Pension in den Aufbau eines Projektes für benachteiligte Jugendliche. Daraus ist inzwischen eine Heimat für Zig Menschen geworden, die vorher keine Hoffnung gehabt hatten. Immer wieder erwaehnt Messan Pfarrer Edel aus Esslingen., der mit seiner Gemeinde das Projekt tatkraeftig unterstuetzt.

    Bei den Begegnungen in der freundlichen und heiteren Atmosphaere in den Werkstaetten und auf dem weitlaeufigen Gelaende von Agerto kommt man gar nicht auf den Gedanken, dass viele von diesen jungen Menschen die schrecklichsten Schicksale erlebt haben. Nicht wenige waren Strassenkinder gewesen. Einige der jungen Frauen waren zur Prostitution gezwungen worden. Manche waren wegen Trivialdelikten ins Gefaengnis geworfen worden. Wie ein Togolesischer Knast von innen aussieht, kann sich unsereins nicht vorstellen. Ich frage Messan danach, schon die wenigen Andeutungen, die er macht, sind schrecklich. Er erzaehlt, dass er sich direkt an die Gefaengnisleitung wendet und junge Menschen da herausholt. Jetzt werden sie Computer-Fachleute (Messan zeigt uns mit Stolz den neuen großen Ausbildungsraum mit mehr als einem Dutzend Plaetzen), Schreinerinnen oder Schneider (Ich fiel aus allen Wolken, als Messan mir sagte, man wolle mir ein massgeschneidertes Jackett als Andenken schenken. Knallfarbig, perfekt sitzend). Das sind Berufe, mit denen man in Togo eine Perspektive hat. Vor allem aber spuert man auf Schritt und Tritt, wie gluecklich die Leute sind. Man kann nur hoffen, dass viele das Projekt unterstuetzen, denn: AGERTO IST EIN LICHTBLICK!

    Winfried Schroeder (Marburg/Berlin)