Akpakpakpe - Statusbericht vom 06. Mai 2015

Der Boden des Schneiderei- und Büro-Gebäudes ist bereits fertig und gestern wurden die Wände außen gelb und blau gestrichen, sowie (perfekt abgestimmt zum Beginn der Regenzeit) Regenrinnen angebracht.

Nicht weit entfernt entsteht nun ebenfalls aus Beton ein kleiner Pausenraum, in dem sich auch Besucher des Zentrums ausruhen können und nicht länger in der Werkstatt stehen bleiben müssen.

Die Eisenbieger, Schweißer, Mechaniker, Schreiner und Elektroniker müssen auch nicht mehr unter den Bäumen arbeiten, sondern haben Unterstände aus Palmverkleidung ("klé") mit Zinkdach bekommen. Diese Palmverkleidung wurde von ein paar Männern im Busch gekauft und auf dem Kopf zu einem Auto getragen, das sie dann nach Akpakpakpe gebracht hat.


Für die Arbeiten wurden Ziment, Holzbretter, Farben, Pinseln und Zinkbleche für das Dach gekauft. Leider ist der Zimentpreis in Togo noch weiter gestiegen, auf mitlerweile 5100F pro Sack und auch Holz ist in der Region Notsé mit 3500F nicht so günstig. Dennoch hat unsere Spende für die Anschaffung und den Transport dieser Materialien geholfen.

 

Gemeinsam mit den Verantwortlichen in Akpakpakpe wurde die togolesische und die deutsche Flagge aufgezogen und es wurde ein wenig die Hymne mit den Mitarbeitern eingeübt.

 

Nun fehlt nur noch ein fester Stromanschluss für die Schweißer. Im Moment wird der benötigte Strom mit Gas erzeugt, das jedoch immer nachgekauft werden muss und so einen ständigen Kostenfaktor darstellt.

Einen Anschluss an das städtische Stromnetz zu verlegen ist aufgrund der großen Entfernung viel zu teuer, aber eine Solarplatte auf dem Dach würde sich lohnen und ist umweltfreundlicher als Strom aus Gas.


Hierzu werden weitere Spender benötigt!

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